Unzerstörbar: Das Leben des Niki Lauda

Happy Birthday, Niki!

Unzerstörbar: Das Leben des Niki Lauda

70 Jahre alt wird Niki Lauda am 22. Februar. Aus diesem Anlass hat ÖSTERREICH ein Buch über das Leben ­dieses einzigartigen Österreichers, über seine Triumphe in der Formel 1, seine Erfolge als Airliner, aber auch seine Niederlagen und Tragödien herausgebracht. Ab heute können Sie auch Auszüge aus dem Buch als Serie nachlesen.

Das Buch steigt wenige Wochen vor seiner dramatischen Lungentransplantation ein, als Autor Knut Okresek Lauda in Spielberg traf.

Das Buch im Vorabdruck

Spielberg, 5. Juni 2018. Am Red Bull Ring steigt eine mit Spannung erwartete Premiere. Motorrad-Weltmeister Marc Márquez testet den Formel-1-Boliden von Red Bull. Lauda hat uns einen Fototermin zugesagt. Als Kulisse wählen wir den Hügel oberhalb der Castrol-Kurve mit Blick auf den Ring.

Weil die Zufahrtstraße gesperrt ist, müssen wir ein paar Hundert Meter zu Fuß gehen. Die Sonne brennt runter, Niki trägt einen hellblauen Pullover überm Hemd. Der Anstieg bereitet ihm sichtlich Probleme. Nach ein paar Schritten bleibt er stehen, hustet tief und bittet uns, kurz zu warten. Sofort sind Fans da. Wollen Autogramme, Selfies, Lauda macht alles mit.

"Du hast keine Ahnung,
wie krank ich war ..."

Und weiter geht’s. Dann noch eine Pause. Niki hustet wieder, ist völlig außer Atem und meint: „Du hast keine Ahnung, wie krank ich war.“

Das Foto-Shooting absolviert Lauda professionell, wie man’s von ihm gewöhnt ist. Danach fliegt er in seiner Global Express 6000 zurück nach Wien. Wer Lauda kennt, der merkt allerdings: Der Mann ist gestresst, ausgepowert.

Der Termin mit Niki Lauda lässt uns keine Ruhe. Gut hat er nicht ausgesehen. „Alles in Ordnung“, meint Niki am Abend am Handy. „Wirklich, mir geht’s gut.“

Hockenheim, 22. Juni. Beim Grand Prix von Deutschland fehlt Lauda in der Mercedes-Box. Wenige Tage später wird er zwischen Leben und Tod schweben.

 

Check für Lauda in Privatklinik

Derzeit konzentriert sich Lauda voll auf ­seine Regeneration nach der Lungentransplantation. Er ließ sich jetzt wieder in der Wiener Privatklinik behandeln. Nichts Gefährliches, es ging um einen vorsorglichen Check wegen einer möglichen Infektion, wie ÖSTERREICH ­erfuhr. Im Zuge seiner Reha war Lauda immer wieder in der Wiener Privatklinik, die ganz nahe beim AKH liegt, wo er im August des Vorjahrs erfolgreich operiert worden war.     

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