Deutscher Jungstar schaut positiv in die Zukunft

Vettel - "Für Samstag gibt es keine Punkte"

Sebastian Vettel geht am Wochenende als großer Favorit in den Formel-1-Grand-Prix von Spanien. Sein Red Bull scheint trotz Weiterentwicklungen der Konkurrenz nach wie vor das beste Auto im Feld. Wie es demnächst mit der WM-Führung klappen soll, und warum er mit kürzerer Haarpracht schneller ist als Lokalmatador Fernando Alonso, erklärte Vettel am Donnerstag auf dem Circuit de Catalunya:

Frage: Fast alle Teams haben größere Updates nach Barcelona gebracht. Ist Red Bull auf diesem Sektor besonders stark?

Vettel: "Wir versuchen das Beste. Wir müssen weiterentwickeln, das ist ähnlich wie bei allen Teams. Wir sind in derselben Situation wie die anderen. Wir wollen das Maximum aus unserem Auto herausholen. Ich habe mir außerdem einen neuen Haarschnitt zugelegt, Fernando (Alonso) auch. Ich habe gesehen, er hat etwas weniger Haare gelassen. Also hoffe ich, dass wir dadurch noch etwas schneller sind."

Frage: Die vergangenen neun Rennen in Barcelona sind alle aus der Pole Position gewonnen worden. Wie wichtig ist ein guter Startplatz?

Vettel: "Die Pole ist immer wichtig. Wo du das Auto am Samstag hinstellst, entscheidet in sehr hohem Maß, wie dein Sonntag verläuft. Aber für den Samstag gibt es noch keine Punkte. Meinen einzigen Grand Prix habe ich in dieser Saison in Malaysia gewonnen, als ich nicht von Pole, sondern von Platz drei gestartet bin. Diese Statistiken spielen für uns keine große Rolle, es geht an diesem bestimmten Tag nur um das Rennen. Und das Ziel ist immer das gleiche: Wir wollen die Pole Position und das Rennen gewinnen."

Frage: Sie sitzen im schnellsten Auto, haben aber erst ein Rennen gewonnen. Beginnt die WM für Sie hier von Neuem?

Vettel: "Ich wäre am falschen Ort, wenn ich nicht an uns glauben würde. Die ersten vier Rennen waren ein bisschen ein Auf und Ab. Nur eines war perfekt, eines war chaotisch und in zweien hatten wir Materialprobleme. Im Qualifying waren wir immer sehr stark. Das müssen wir nur noch in ein gutes Resultat am Sonntag umwandeln. Was nach diesem Wochenende passiert, spielt noch keine Rolle. Wir wollen Schritt für Schritt besser und vor allem konstanter werden - das ist für die WM offensichtlich der entscheidende Faktor."

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