Vettel-Verstappen-Kollision: Das sind die Folgen

Strafpunkte nach Crash

Vettel-Verstappen-Kollision: Das sind die Folgen

Silverstone. Ein außergewöhnlicher Formel-1-Grand-Prix von Großbritannien hat einen gewohnten Sieger gebracht. Lewis Hamilton triumphierte am Sonntag in seinem "Wohnzimmer" Silverstone vor seinem Mercedes-Stallrivalen Valtteri Bottas. Ferrari-Pilot Charles Leclerc fuhr noch vor Red-Bull-Mann Pierre Gasly zum vierten Mal in Folge aufs Podium.

Das Klassement wirbelte eine Safety-Car-Phase durcheinander, aus der Bottas (dann 2.) und zunächst auch Leclerc (6.) als Verlierer herausgingen. Mercedes enteilte in der Folge der Konkurrenz, dahinter eskalierte das Duell zwischen Vettel und Verstappen. Nach einem Brachial-Manöver Vettels landeten beide im Kiesbett. Während der Deutsche ans Ende des Klassements zurückfiel und später bestraft wurde, konnte Verstappen überraschend weiterfahren. Der Niederländer war freilich wenig glücklich. "Es wäre ein zweiter, oder dritter Platz geworden", beteuerte der Spielberg-Sieger, der im WM-Klassement (136) dennoch erster Silberpfeil-Verfolger bleibt.
 

Welche Folgen hat die Vettel-Verstappen-Kollision?

Sportrechtlich ist mit der 10-Sekunden-Strafe die Kollision sportrechtlich erledigt. Eine Rückversetzung in der Startaufstellung für Hockenheim in zwei Wochen ist kein Thema. Vettel geht also "unbelastet" in sein Heimspiel.
 
Aber: Strafpunkte gab es für die Aktion allerdings schon für Vettel. Bei 12 Zählern innerhalb eines Kalenderjahres wird ein Formel-1-Pilot für ein Rennen gesperrt. Mit den zwei Zählern für den Crash mit Verstappen kommt er jetzt auf sechs Strafpunkte (darunter zwei aus den USA 2018 für zu schnelles Fahren unter Roter Flagge, zwei für die unsichere Rückkehr auf die Strecke in Kanada 2019 gegen Lewis Hamilton).
 
 
 

Vettel entschuldigte sich bei Verstappen

Sebastian Vettel hat sich nach seinem Auffahrunfall beim Formel-1-Grand-Prix in Silverstone bei Max Verstappen per Handschlag entschuldigt. "Es geht auf meine Kappe", sagte der Deutsche, dessen Sieglos-Serie sich am 28. August zu jähren droht.
 
"Ich dachte, ich hätte noch ein Chance auf der Innenseite", meinte der Ferrari-Star in Bezug auf sein missglücktes Manöver. "Es sah aus dem Cockpit so aus, als würde er nach rechts zucken."
 
 
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