WM-Kampf wird zum Pulverfass

Formel 1

WM-Kampf wird zum Pulverfass

Sechs Rennen lang spielte Mercedes mit der Konkurrenz Katz und Maus. Am vergangenen Sonntag hätte im siebten nun auch endlich Ferraris Stunde schlagen können. Doch statt des Sieges in Kanada setzte es den nächsten Schlag in die Magengrube. Und dieser tat noch mehr weh als sonst.

Denn nach einer Fünf-Sekunden-Strafe wurde Sebastian Vettel am Ende knapp hinter Lewis Hamilton gereiht. "Das ist nicht der Sport, in den ich mich verliebt habe", schimpfte der Deutsche. Seit dem Skandal-GP in Montreal gehen die Wogen in der Königsklasse hoch. Die "Formel-Fad" ist drauf und dran, doch noch zum Pulverfass zu werden.

Jetzt wird auch abseits der Strecken gekämpft

Neben dem, in dieser Saison erstmals auf der Strecke ausgetragenen direkten Kampf zwischen zwei Teams, herrscht vor allem abseits der Strecke dicke Luft. Ferrari kündigte wenige Stunden nach dem Ausrutscher Vettels, der bei der Rückkehr auf die Strecke Hamilton blockiert hatte, Protest an. "Ich denke nicht, dass ich irgendetwas falsch gemacht habe bzw. irgendetwas anders machen hätte können", will "Super-Seb" den gestohlenen Sieg nicht aufgeben.

Hamilton liegt bereits 62 Punkte vor Vettel

Mehr als ein Sieg der Ehre wäre es aber wohl ohnehin nicht. Zu groß ist der Vorsprung von Mercedes in der WM-Gesamtwertung. Hamilton liegt 29 Punkte vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas und 62 Punkte vor Vettel.

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