Wolff:

Interview

Wolff: "Lewis hatte eine harte Zeit"

In den zwei Wochen Sommerpause ist auch Mercedes-Mastermind Toto Wolff zum Urlauben verdonnert. Zwei Wochen rührt sich in der sonst so hektischen Formel 1 so gut wie nichts. "Unsere Ingenieure dürfen nicht einmal e-mailen", erklärt Wolff. "Ich finde es gut, dass die Leute, die 12 Monate im Jahr quasi rund um die Uhr funktionieren müssen, zwei Wochen lang komplett aus allem herausgenommen werden."

Der Spätsommer wird hektisch genug. Heute in einer Woche sind alle in den Werken zurück. In Spa (1.9.) und Monza (8.9.) folgen zwei GP innerhalb einer Woche. Bei 62 Punkten Vorsprung steuert Hamilton (Mercedes) auf den WM-Titel Nr. 6 zu. Einzige Frage: Wann steht der Brite endgültig als Weltmeister fest? Viel spannender: Behält der WM-Zweite Bottas das zweite Mercedes-Cockpit für 2020, oder muss er Esteban Ocon Platz machen?

Interview mit Toto Wolff: Nächste Woche geht's wieder richtig los

ÖSTERREICH: Herr Wolff, wo störe ich Sie gerade im Urlaub?

Toto Wolff: Ich genieße gerade eine Woche mit der Familie in Italien am Strand. Das ist vor allem für die Kinder lustig. Davor hatten wir eine Woche mit viel Sport und frischer Luft in den Bergen.

ÖSTERREICH: Lewis Hamilton hat sich, bevor er in die Sommerpause abtauchte, quasi neu erfunden. Er wollte weniger Party machen , einen gesünderen Lebensstil pflegen usw. Dürfen wir ihm das abnehmen?

Wolff: Das war nicht nur so dahingesagt. Lewis hatte sich eine wilde Grippe mit tagelangem hohem Fieber eingefangen. In Hockenheim war er wirklich nicht gut beisammen, beim letzten GP in Ungarn hat er die Nachwirkungen gespürt. Jetzt nützt er den Sommer, um sich zu erholen.

ÖSTERREICH: Haben Sie Kontakt zu ihm?

Wolff: Ja, wir whatsappen immer wieder -aber nur Privates.

ÖSTERREICH: Sie wollen nicht wissen, was Lewis tut, um sich fit zu halten?

Wolff: Die Fahrer wissen genau, was für sie gut ist - das geht vom Training über Ernährung bis zur Regeneration.

ÖSTERREICH: Wann müssen Bottas und Hamilton wieder offiziell arbeiten?

Wolff: In einer Woche kommen sie ins Werk, um sich am Simulator aufs Rennen vorzubereiten usw., dann geht's nach Spa. Dann starten wir wieder durch.

ÖSTERREICH: Werdet ihr wieder alles in Grund und Boden fahren?

Wolff: Ich fürchte nicht. Jetzt kommen Spa und Monza: Aero-Strecken, die uns nicht so gut liegen. Auf den Geraden ist Ferrari schneller, wir sind in den Kurven gut. (okk)

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