Kritik nach Bronze-Jubel

"Fehler wurden vor Olympia begangen"

Heinrich Bergmüller wundert sich über den Fitness-Zustand einiger rot-weißroter Athleten in Rio. Beispiel Rudern: "Die Sieber-Brüder waren seit Saisonbeginn außer Form. Da war das Scheitern vorprogrammiert." Oder Schwimmerin Lisa Zaiser (21): "Die ist vor drei Jahren besser geschwommen als heute. Bei ihr hat man das Gefühl, dass sie ständig übertrainiert ist." Andere wiederum klagen über Blessuren, die aus Überbelastungen resultieren.

"Den meisten Athleten fehlt es an Grundlagen"
Bergmüllers generelle Kritik: "Den meisten fehlt es an den Grundlagen, weil in den wenigsten Fällen wissenschaftlich fundiert trainiert wird." Dass es anders geht, bewies Bergmüller vor Olympia 2000 mit seinem Team am Olympia-Stützpunkt Obertauern: Mit gesteuertem Ruderergometer-Training holte Christoph Sieber Gold im Windsurfen. Bergmüller: "Medaillen im Sommersport sind in Österreich fast immer das Resultat von Eigeninitiativen."

Bündelung für die Besten
Wie Projekt-Rio-Leiter Peter Schröcksnadel ist auch Bergmüller für eine Bündelung der Förderungsgelder für die absolut Besten: "Weg mit der Politik im Sport, weg mit den Dachverbänden. Nur so ist eine volle Konzentration auf wissenschaftliches Training mit den besten Experten möglich."
 

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