Flop in Rot-Weiß-Rot

Flop in Rot-Weiß-Rot

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Unsere peinlichen Olympia-Touristen

Das Minimalziel für unsere Olympia-Teilnehmer lautete Überstehen der Vorrunde. Für viele ging sich nicht einmal das aus. Judo-Ass Judwig Paischer: Out nach 27 Sekunden - damit ging der Negativlauf los.

Die Schwimmer: chancenlos, abgesoffen. Mini-Lichtblick: Felix Auböck (19), der über 200 m Kraul immerhin österreichischen Rekord schwamm.

Dressur-Beauty Vicky Max Theurer feierte einen 33. Platz: "Wir haben unser Soll mehr als erfüllt."

Wirklich niedergeschlagen wirkten nur wenige wie Schwimm-Beauty Lisa Zaiser. Sabrina Filzmoser, die nach Blitz-Out in Tränen aus. Andere legten schnell den Schalter um.

Shopping, Sightseeing & Gratisessen im Ö-Haus

Für Fechter René Pranz war Olympia nach dem ersten Kampf am Tag 2 vorbei. Doch im ORF-Interview mit Rainer Pariasek hatte er die Enttäuschung schon verdaut. Gut, dass er zu Beginn dran war: "Jetzt bleib ich bis zum Schluss hier und genieße das Flair." Ohne Wettkampfstress.

Schwimmerin Brigit Koschischek (39.) will ihrer Familie das Olympia-Dorf zeigen.

Auch die gescheiterten Ruder-Brüder Sieber wollen noch bleiben. Snowboard-Queen Julia Dujmovits kam nicht nur zum Daumendrücken.

Gut hat es auch unser Badminton-Pärchen David Obernosterer und Elisabeth Baldauf. Jetzt kann man die gemeinsame Zeit genießen.

Sightseeing am Tag, am Abend gibt's Gratis-Essen im Österreich-Haus. Sicher gibt es auch Ansichtskarten.

Schröcksnadel: Abgerechnet wird zum Schluss

Wo der mächtige Ski-Boss das Sagen hat, ist meist der Erfolg. Deswegen hält Schröcksnadel nichts davon, eine negative Zwischenbilanz zu ziehen. Er zitiert Filmlegende Rocky: "Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist."

Allerdings muss Schröcksnadel zugeben: "Im Judo und durch Kuhnle im Wildwasser haben wir unsere Chancen verpasst. Aber wir haben noch einige Eisen im Feuer."

"Drei Medaillen"

Seine Prognose "drei bis fünf Medaillen" revidiert er nach der ersten Woche nur geringfügig: "Drei können es noch werden." Und zwar wo? Schröcksnadel: "Ich bin Fischer. Ich glaube immer, der nächste Wurf bringt den Fisch."

Selbst wenn wie in London keine Medaille für uns herausschauen sollte, sieht Schröcksnadel das 20 Mio. Euro teure "Projekt Rio" nicht gescheitert: "Wenn man unsere jungen Athleten aufbaut, sind sie in Tokio 2020 Favoriten."
 

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