Böser Abflug überschattet Kombi-Abfahrt

Sprung-Einfädler

Böser Abflug überschattet Kombi-Abfahrt

Der Wettergott hatte ein Einsehen: Am Dienstag konnte der alpine Olympia-Auftakt in Jeongseon über die Bühne gehen. Nichtsdestotrotz wirbelte der Sturm, dem zuvor die Abfahrt und der Damen-Riesentorlauf zum Opfer fielen, auch die Herren-Kombination ein wenig durcheinander.

Aufgrund der weiterhin starken Windböen wurde die Abfahrt auf verkürzter Strecke ab dem Super-G-Start gefahren und die Sprünge etwas umfahren. Der Grund: zu hohes Risiko.

Die Athleten mussten über die durch blaue Tore gekennzeichnete "Windlinie" ins Ziel. Und obwohl die ohnehin nicht sonderlich anspruchsvolle Strecke nur mehr rund 1:19 Minuten lang war, forderte sie früh ein Opfer!

"Wind war nicht daran schuld"

Mit Startnummer drei, direkt nach Marcel Hirscher, fädelte Pavel Trikhichev bei einem Sprung ein und kam schlimm zum Sturz. Der Russe verlor in der Luft Kontrolle sowie Gleichgewicht, zum Glück ging die Bindung früh auf. Ohne Skier rauschte er dann ins Fangnetz. Ein schmerzhafter Sturz!

Das Rennen musste unterbrochen und Trikhichev behandelt werden. Er schien sich am Knie verletzt zu haben. Nachdem er den anfänglichen Schock verdaut hatte, lief er die Piste entlang. Nach einer 15-minütigen Unterbrechung ging es weiter.

"Der Wind war daran nicht schuld. Er hat einfach eine zu enge Linie gewählte. Es war ein Fahrfehler, so hart das klingen mag", sagte Experte Hans Knauß im ORF.

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