Erste ÖOC-Hoffnung im olympischen Dorf

Pyeongchang

Erste ÖOC-Hoffnung im olympischen Dorf

Eisschnellläuferin Vanessa Herzog hat am Donnerstag als erste ÖOC-Teilnehmerin ihr Quartier in einem der zwei olympischen Dörfer der Winterspiele in Pyeongchang bezogen. Die 22-jährige Medaillenanwärterin wohnt mit ihrem Trainer-Gatten Thomas Herzog in Gangneung. Dort sind an der Küste die Sportler der Eisbewerbe untergebracht, das zweite, größere Dorf befindet sich in den Bergen.

Beide olympische Dörfer wurden am Donnerstag offiziell eingeweiht. Lee Hee-beom, der Chef des Organisationskomitees (POCOG), hieß im 3.500 Personen fassenden Pyeongchang-Dorf in den Bergen ("Mountain Cluster") die Aktiven und deren Betreuer willkommen. "Dass nun die ersten Sportler einziehen, ist ein stolzer Moment für uns. Wir hoffen, dass sich alle wohlfühlen und viele glückliche Momente erleben", sagte Lee.

Feierlicher Einzug ab dem 5. Februar

Bürgermeister des Pyeongchang-Dorfes ist Ryu Seung-min, Tischtennis-Olympiasieger von 2004. Dieses Ehrenamt hat im olympischen Dorf in Gangneung (2.500 Bewohner) Kim Ki-hoon inne, der 1992 in Albertville im Shorttrack Südkoreas erste Goldmedaille bei Winterspielen geholt hatte. Ab 5. Februar werden die einzelnen Teams bei kleinen Feiern offiziell in die Dörfer aufgenommen.

Die Nachnutzung der Wohnungen ist bereits gewährleistet. Laut Angaben der Veranstalter wurden alle Apartments verkauft und werden gegen Jahresende von den neuen Besitzern bezogen.

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