Kurios: Feuz bekam alte Kristoffersen-Kugel

Nur geliehen

Kurios: Feuz bekam alte Kristoffersen-Kugel

Weil es kein Finale gibt, improvisierte der Ski-Weltverband eine Kugel-Zeremonie. Dafür 

Matthias Mayer als Triumphator der Abfahrt, Beat Feuz als Sieger im Disziplinweltcup und Aleksander Aamodt Kilde als neuer Führender im Gesamtweltcup sind die großen Gewinner der letzten Saison-Abfahrt der alpinen Ski-Herren am Samstag in Kvitfjell gewesen. Wobei Kilde vor Heimpublikum auch gern gewonnen hätte, doch war die blitzsaubere Fahrt von Mayer eine für das Lehrbuch.
 

Kristoffersen verleiht seine Kugel

Der Tagesvierte Feuz war zum dritten Mal in Folge als Gewinner der kleinen Kristallkugel bereits festgestanden, da das Weltcupfinale in Cortina d'Ampezzo wegen des Coronavirus abgesagt wurde. "Das Wichtigste ist, dass es mit der dritten Kugel geklappt hat, das ist sehr speziell, dreimal in Folge gelingt auch nicht jedem. Ich bin stolz drauf", sagte der Schweizer. "Ich bin vielleicht nicht der absolute Siegfahrer, andere haben gleich viele oder mehr Siege, aber die Konstanz hat mich ausgemacht."
 
 Mayer sei sein Siegertipp für die Abfahrt gewesen, da habe er schon beim Besichtigen für das Training gesehen. "Ich bin zum Sepp hingefahren und habe gesagt, da runter muss man den Mothl schlagen. Und jetzt ist es so", berichtete Feuz von einem Gespräch mit ÖSV-Abfahrtstrainer Sepp Brunner.
 
Weil es kein Finale gibt, improvisierte der Ski-Weltverband eine Kugel-Zeremonie. Dafür musste aber erst ein Leih-Kristall aufgetrieben werden, da die FIS keines mithatte. Von Aksel Lund Svindal war auf die Schnelle keines zu organisieren, jene von Kjetil Andre Aamodt sind alle gestohlen worden - blieb noch Henrik Kristoffersen, der eine Slalom-Kugel von 2016 zuhause hat. "Einem Abfahrer eine Slalomkugel in die Hand zu geben, ist mutig", witzelte Mayer.
 

Kilde wieder vorne

Im Gesamtweltcup übernahm Kilde wieder die Führung, liegt nun 54 Zähler vor dem Franzosen Alexis Pinturault, der in seiner ersten Spezialabfahrt seit sieben Jahren auf Platz 37 kam, und 161 vor seinem Landsmann Kristoffersen, der auf ein Antreten in Kvitfjell verzichtete. Der Technik-Spezialist Kristoffersen könnte damit bereits am Sonntag nach dem Super-G aus dem Rennen sein, da danach nur noch Riesentorlauf und Slalom in Kranjska Gora folgen.
 

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer   Datenschutzerklärung .