Parallel-Slalom: Aufregung um Torfehler

Courchevel-Event

Parallel-Slalom: Aufregung um Torfehler

Mikaela Shiffrin hat am Mittwochabend knapp 29 Stunden nach ihrem Riesentorlauf-Triumph auch den Parallel-Slalom in Courchevel gewonnen und damit ihren 35. Weltcup-Sieg gefeiert. Die 22-jährige Weltmeisterin und Olympiasiegerin setzte sich im Finale gegen die Weltranglistenzweite Petra Vlhová (SVK) durch. Platz drei ging an Irene Curtoni (ITA). Beste Österreicherin wurde Ricarda Haaser als Fünfte.

Doch nach dem Parallel-Slalom der Damen, bei dem es zum ersten Mal in der Geschichte des Skisports auch um Weltcup-Punkte ging, kam es plötzlich zu reger Aufregung: Die Jury soll mindestens einen Torfehler übersehen haben.

Tor von falscher Seite angefahren

Wie norwegische Medien berichten, hätte die Schweizerin Mélanie Meillard gleich in der ersten Runde ausgeschlossen werden sollen, weil sie im Rennen gegen die Norwegerin Mina Fürst Holtmann das letzte Tor von der falschen Seite her nahm. Sie kam mit einem Vorsprung von neun Zehntelsekunden ins Ziel.

Da die Jury den Fehler nicht bemerkte, konnte Meillard das Event auf dem 11. Platz abschließen, die Norwegerin kam hingegen nicht unter die besten 16.

Keine Zeit zum Reagieren

Die Norweger hätten mit einer Beschwerde keine Chance gehabt, da die Jury aufgrund der schnellen Veranstaltung keine Zeit zum Reagieren gehabt habe, erklärte Claus Ryste, der Sportdirektor der Norweger, gegenüber dem Sender "nrk.no". Doch auch Mina Fürst Holtmann fuhr nicht ganz korrekt: Anstatt das letzte Tor zu umrunden, hatte sie es einfach durchfahren.

 



 

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