05. Juli 2019 11:34
Ski alpin
Max Franz nach Fersenbeinbruch wieder schmerzfrei auf Schnee
Nach fünf Monaten verletzungsbedingter Pause wagte sich Ski-Star Franz wieder auf die Piste. 
Max Franz nach Fersenbeinbruch wieder schmerzfrei auf Schnee
© APA/EXPA/JOHANN GRODER
Ski-Rennläufer Max Franz trainiert nach über fünf Monaten Verletzungspause wieder auf Schnee. "Heute waren die ersten schneidigen Schwünge", sagte der Kärntner, der Ende Jänner in Kitzbühel einen Fersenbeinbruch erlitten hatte, am Freitag. "Es war im Großen und Ganzen ein sehr guter Tag heute", berichtete Franz nach den schmerzfreien Schwüngen am Mölltaler Gletscher über einen Motivationsschub.
 

Franz: "Es hat sehr, sehr gut funktioniert"

"Es hat sehr, sehr gut funktioniert. Ich bin 15 Fahrten gefahren mit 20 Toren", erklärte der 29-Jährige, der in seiner Karriere schon einige Verletzungen erlebt hat. In Kitzbühel war ihm in der Hahnenkammabfahrt in diesem Jahr ein Schlag auf den rechten Fuß zum Verhängnis geworden. Die Folge: ein unverschobener Fersenbeinbruch, der ohne Operation behandelt wurde. Er verpasste die übrige Saison mit dem Höhepunkt der WM in Aare.
 
 
 

"Ich bin sehr happy"

Beim Riesentorlauf-Training habe er nun keinerlei Schmerzen verspürt, sagte Franz. "Die Ferse war überhaupt kein Problem, Knie funktioniert auch gut." Von Fahrt zu Fahrt sei daher "etwas weitergegangen". Nach einer Sommervorbereitung, in der es bisher immer wieder auch Rückschläge gegeben habe, sei das ein positiver Moment gewesen. "Für mich war es voll in Ordnung, ich bin sehr happy", resümierte Franz.
 
 

Franz will für Chile wieder "hunderprozentig fit" sein

 
Jetzt gelte es, sich kontinuierlich wieder an das gewohnte Niveau heranzuarbeiten. Ende Juli steht noch ein kurzer Vorbereitungskurs mit der kompletten Speed-Truppe in Österreich an, ehe es im August zum Übersee-Camp nach Chile geht. "Das große Ziel ist einfach, dass ich für Chile hundertprozentig fit bin und das nachher richtig gut nutzen kann", sagte Franz.
 
Auf Facebook und Instgram teilte er vor kurzem seine ungewöhnlichen Trainingsmethoden: