Svindal verrät: Henrik trainierte Speed

Gesamtweltcup-Duell

Svindal verrät: Henrik trainierte Speed

Unter vielversprechenden Voraussetzungen nimmt Ski-Superstar Aksel Lund Svindal die kommende Saison in Angriff. Das Knie braucht nach wie vor zwar eine Sonderbehandlung, es hielt im Training aber allen Belastungen stand. Vergangene Woche in Saas-Fee stand der Norweger sogar sieben Tage am Stück auf den Latten, das habe er seit drei Jahren nicht mehr geschafft.

Das erste Mal seit drei Jahren fuhr Svindal im heurigen Frühjahr eine Saison zu Ende. Im Oktober 2014 hatte er sich bei einem Jux-Fußballspiel die Achillessehne gerissen und fiel ein Jahr aus. 2016 gewann er im Jänner in Kitzbühel den Super-G, tags darauf stürzte er in der Abfahrt, vorderes Kreuzband und Meniskus im rechten Knie rissen. 2017 brach er die Saison nach Wengen wegen einer neuerlichen Knieoperation ab.

Immer wieder musste er vergangenen Winter im Training zurücknehmen, eroberte trotzdem Abfahrts-Gold bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang. Weil eine schnelle Entscheidung über seine weitere sportliche Zukunft wohl negativ ausgefallen wäre, nahm er sich nach dem Weltcupfinale in Aare Zeit dafür, erklärte Svindal. "Besser noch ein bisschen fahren und schauen, ob der Moment kommt, wo man es genau weiß. Ich will hundertprozentig wissen, dass das die richtige Entscheidung ist." Dass es nun seine letzte Saison wird, steht also nicht fest.

Kristoffersen wird Hirscher fordern

Nach all den Jahren und vielen Erfolgen hat Svindal noch nicht genug, geht aber "relaxter" an die Sache heran. "Es macht ja auch Spaß, wenn du am Start stehst und weißt, du bist richtig gut vorbereitet. Und du sagst dir, wenn Kjetil Jansrud oder Matthias Mayer im Ziel stehen und gut gefahren sind, dass du auch so gut bist, du hast gut trainiert und kannst gewinnen. Dieses Adrenalin, das man da bekommt, und während des Fahrens richtig Leistung zu bringen, das bedeutet immer noch richtig Spaß."

Im Gesamtweltcup tippt er wieder auf das Duell Marcel Hirscher gegen Norwegen. "Und aus Norwegen glaube ich, dass der stärkste Gegner Henrik Kristoffersen wird. Er muss ein bisschen mehr Konstanz in den Riesentorlauf bringen. Und ich habe ihn auch gesehen, dass er ein bisschen Speed trainiert. Ich hoffe, dass es spannend wird. Es ist schon was Besonderes, wenn es beim Finale noch um die große Kugel geht. Für den Sport ist es cooler, als wenn es schon vorher entschieden ist."

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