Tschechien vor der Schweiz und Österreich

Tschechien gewann Teambewerb zum Saisonausklang

Tschechien mit Sarka Zahrobska, Ondrej Bank, Lucie Hrstkova und Krystof Kryzl hat am Sonntag zum Ausklang der alpinen Ski-Weltcup-Saison in Garmisch-Partenkirchen überraschend den Teambewerb gewonnen. Im Finale des erstmals als Parallel-Riesentorlauf ausgetragenen Bewerbes wurde die Schweiz besiegt. Österreich setzte sich im kleinen Finale gegen Kroatien knapp durch und wurde Dritter.

Im Halbfinale war das ÖSV-Team an Tschechien gescheitert. Die Tschechen bekam für den Sieg 22.500 Euro Preisgeld. Der Tagesschnellste Bank erhielt 3.250 Euro Zusatzprämie. Er und seine ebenfalls beherzt drauflosfahrenden Kollegen warfen nicht nur Österreich, sondern auch die USA (Achtelfinale), Frankreich (Viertelfinale) und die Schweiz (Finale) aus dem kurzweiligen und spannenden Bewerb.

Im Gegensatz zu einigen anderen Nationen - bei der Schweiz fehlte etwa Carlo Janka, bei den Deutschen Maria Riesch - war Österreich mit einer sehr namhaften Mannschaft vertreten. Neben Raich nahmen auch Marcel Hirscher, Romed Baumann, Kathrin Zettel, Elisabeth Görgl und Michaela Kirchgasser teil. "Wir wollen mit unserer Mannschaft die Bedeutung des Teambewerbs unterstreichen, deshalb hatten wir Topleute am Start. Damit haben sie auch wichtige Erfahrungen fürs nächste Jahr gesammelt", meinte Herren-Cheftrainer Toni Giger angesichts des WM-Teambewerbs 2011 in Garmisch-Partenkirchen.

Das neue Format, bei dem pro Nation jeweils zwei Damen und zwei Herren im Parallel-Riesentorlauf gegeneinander antraten, kam bei den Teilnehmern und Trainern sehr gut an. "Sehr spannend und spektakulär. Dieses Format ist auf jeden Fall besser als der alte Bewerb mit Super-G und Slalom", meinte der Gesamt-Weltcup-Zweite Raich. Alpinchef Hans Pum sieht die Angelegenheit sehr ähnlich. "Eine sehr interessante Sache. Natürlich braucht es noch kleine Adaptionen, dann könnte es ein sehr anspruchsvoller und interessanter Bewerb werden."

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