Doping-Jäger setzen jetzt auf Geheimdienste

Neue WADA-Taktik

Doping-Jäger setzen jetzt auf Geheimdienste

Der designierte WADA-Präsident Witold Banka will im Kampf gegen Doping verstärkt auf die Kooperation mit staatlichen Ermittlern setzen. "Ohne Geld, ohne Ermittlungen und ohne Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten" könne der Kampf gegen Sportbetrüger nicht erfolgreich geführt werden, sagte der 34-jährige Pole der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Zuletzt war die "Operation Viribus", eine konzertierte Aktion von Polizeibehörden aus 33 Ländern, als großer Fahndungserfolg gegen die organisierte Doping-Kriminalität bewertet worden. Daran war auch die WADA mit Chefermittler Günter Younger beteiligt. "Dies ist meine Vision", sagte Banka. Der derzeit noch als polnischer Sportminister aktive Funktionär soll auf der Konferenz der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) Anfang November den Vorsitz von Craig Reedie übernehmen.
 

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