Geschlecht der Weltmeisterin umstritten

Keine Testergebnisse

Hermaphrodit Semenya vorerst gesperrt

Um die 800m-Weltmeisterin von Berlin ranken sich Zwitter-Gerüchte.

Caster Semenya darf bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses eines vor über einem halben Jahr veranlassten Tests zur Bestimmung ihrer Geschlechtszugehörigkeit nicht an Wettkämpfen teilnehmen. Die 800-m-Läuferin war im Vorjahr in Berlin Weltmeisterin geworden. Gerüchte wonach sie ein Zwitter sein könnte, veranlassten den Weltverband zu einer Untersuchung, deren Ergebnisse demnächst vorliegen sollen.

Der südafrikanische Verband untersagte der 19-jährigen, die laut Medienberichten am Dienstag bei einem Meeting in Stellenbosch hätte laufen sollen, nun bis zur Veröffentlichung der Resultate, jegliche Wettkampfstarts.

Trotz ihrer kurzfristigen Ausbootung von einem Rennen nahe Kapstadt will 800-Meter-Weltmeisterin Caster Semenya aber noch in dieser Saison ihr Comeback geben. "Ich erkläre hiermit öffentlich meine Rückkehr in den Wettkampf-Sport", sagte die Südafrikanerin am Dienstag. Semenya betonte, dass es ihrer Ansicht nach "kein Hindernis" für eine baldige Rückkehr gebe.

Zugleich erklärte die 19-Jährige, dass sie alles tun werde, um die Untersuchungen der IAAF zu unterstützen. Sie sagte aber auch: "Ich bin von einer unberechtigten und in die Privatsphäre eingreifenden Prüfung betroffen, die in die intimsten und privatesten Details meines Lebens geht."

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