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Tour-Doping

Landis und Pound wieder im Clinch

Tour-Sieger Landis wehrt sich gegen neue Vorwürfe von Anti-Doping Boss Dick Pound.

Der US-amerikanische Rad-Profi Floyd Landis hat am Montag auf die Kritik von Dick Pound, Chef der Anti-Doping-Agentur (WADA), in der "New York Times" und dem "Wired Magazine" reagiert. Der von Dopingvorwürfen belastete Tour-de-France-Sieger nannte Pounds Anschuldigungen in einer Pressemitteilung "verleumderisch und absurd".

WADA ignoriere eigene Regeln
Landis warf Pound weiter vor, ihn als schuldig abzustempeln, obwohl seine Anfechtung der Sperre seit der Tour de France 2006 noch läuft. "Meine Existenzgrundlage und Familie sind bereits schwer und unfair beschädigt worden. Die Tour de France ist unnötigerweise von einem inkompetenten WADA-Labor befleckt worden", hieß es in Landis Statement. Weiter beschuldigte er die Anti-Doping-Agenturen, ihre eigenen Regeln zu ignorieren und auf Fairness und Ethik keine Rücksicht zu nehmen.

Landis auf der Harley
Landis hatte im Juli vor allem auf Grund seiner ungeheuren Leistung auf der 17. Etappe die Tor de France gewonnen. Nach dieser Etappe wurde er positiv getestet und daraufhin gesperrt. Landis kämpft noch immer gegen die Sperre an. Pound machte klar, dass er Landis Leistung auf der 17. Etappe anzweifelt. "Er war um die elf Minuten zurück, und plötzlich zeigt er diese herkulische Leistung und fährt auf die Berge rauf als säße er auf einer Harley", so Pounds sarkastische Äußerung in den US-amerikanischen Blättern.

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