Günther gewann vor Neururer und Dujmovits

ÖSV-Dreifach-Triumph im Snowboard-Parallelslalom

Die österreichischen Snowboarderinnen haben den ersten Parallel-Wettbewerb auf einer Rampe in der Geschichte des Sports dominiert. Doris Günther führte in Moskau einen ÖSV-Dreifachtriumph an, hinter ihr platzierten sich Heidi Neururer und Julia Dujmovits. Bei den Herren wurde ÖSV-Athlet Benjamin Karl nur vom Südtiroler Aaron March geschlagen.

Karl, Olympia-Silbermedaillengewinner im Parallel-Riesentorlauf in Vancouver, haderte mit seinem Schicksal. "Es ist wie verhext", ärgerte sich der Niederösterreicher. "Genau wie bei Olympia mache ich den einzigen Fehler im Finale. Aber dann gewinne ich halt die nächsten Rennen." Für den 23-jährigen March war es der erste Weltcupsieg seiner jungen Karriere.

Vollkommen zufrieden war erwartungsgemäß Günther. "Es hat riesig Spaß gemacht, vor so vielen Leuten auf dieser Rampe zu fahren. Das würde ich gerne wiederholen", sagte die 31-jährige Salzburgerin. Im Parallelslalom-Weltcup hat Günther nur noch 90 Punkte Rückstand auf die niederländische Leaderin Nicolien Sauerbreij. Bei den Herren baute Spitzenreiter Karl seinen Vorsprung auf seinen ÖSV-Teamkollegen Andreas Prommegger weiter aus.

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