Bundespräsident Fischer bei der Verabschiedung

Paralympics: Kanada rüstet sich für nächste Spiele

Die Flamme ist aus, doch das Feuer kommt zurück. "Mit glühenden Herzen", so der offizielle Slogan, wetteifern vom 12. bis 21. März rund 540 Behindertensportler aus 44 Ländern in Vancouver und Whistler wieder um Gold, Silber und Bronze. In der kurzen Verschnaufpause zwischen dem Ende der Winterspiele und dem Beginn der Paralympics rüstet sich Kanada für das zweite Mammutereignis dieses Jahres.

In den alpinen und nordischen Ski-Wettbewerben, im Biathlon, im Rollstuhl-Curling und im Sledge-Eishockey werden 64 Medaillensätze vergeben. Von Mittwoch an wird mit einem paralympischen Fackellauf von Kanadas Hauptstadt Ottawa aus das Feuer wieder nach Vancouver zurückgetragen und soll symbolisch die Begeisterung neu entzünden. Erstmals werden dies die Neulinge Argentinien, Bosnien-Herzegowina, Rumänien und Serbien erleben. 425 Doping-Tests sind vorgesehen, mehr als 6.100 Freiwillige haben sich als Helfer gemeldet, 1.400 Medien-Vertreter sind akkreditiert, etwa 250.000 Eintrittskarten sollen verkauft werden.

Die Vorgaben sind beeindruckend. "Vancouver weist Rekordzahlen auf. Wir sind, glaube ich, auf einem guten Weg und werden uns weiterentwickeln", sagte Sir Philip Craven, britischer Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC). Zum Vergleich: An den ersten Winter-Paralympics 1976 im schwedischen Örnsköldsvik nahmen 198 Sportler aus 16 Ländern teil, 2006 in Turin waren es 474 aus 39 Nationen. Österreich entsendet ein 19-köpfiges Athleten-Team nach Kanada.

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