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Gold in Rio

Paralympics: Unser Gold-Joker Puch

Rio-Dressurtitel für 50-jähriger Steirer aber noch wichtiger - London-Doppelsieger Matzinger am Freitag im 400-m-Einsatz

Schon bei den Paralympics 2012 in London hatte Peppo Puch die erste Goldmedaille für Österreichs Team geholt. Am Mittwoch wiederholte der Steirer mit Fontainenoir in Rio de Janeiro seinen Coup, holte erneut den Dressur-Titel in Grade 1b. Der britische Weltmeister Lee Pearson (Zion) landete mit 74,103 Prozentpunkten einen Punkt hinter Puch, die Dänin Stinna Kaastrup (Smarties/73,897) wurde Dritte.

"Es war nicht einfach, durch den starken Wind", sagte Puch, begleitet von seiner Frau Michelle und Tochter Lou. "Fonti war dadurch ziemlich abgelenkt, weil die Gerüche und Töne der Zuschauer viel näher kommen. Zum Glück konnte ich ihn in der Konzentration wieder zu mir holen. Gold ist der absolute Hammer. Die Richter haben auch gesehen, was ich gespürt habe, und das ist das Schönste. Wir haben so gut zusammengearbeitet, sind von Tag zu Tag besser geworden. Es ist wunderbar."

"Es ist fantatstisch"

Dieser Erfolg wiege noch mehr als jener vier Jahre davor in London. "Wir haben vier Jahre lang daran gearbeitet, und ich bedanke mich bei allen, die mich auf diesem Weg unterstützt haben", erklärte der Grazer. "Das Projekt Rio vom Sportministerium und die Österreichische Sporthilfe haben mir eine super professionelle Vorbereitung ermöglicht. Klar war der Druck dadurch auch groß. Es ist fantastisch, dass wir jetzt alle mit Gold belohnt wurden." Am Freitag folgt für Puch und Fontainenoir die Kür.

Bei den London-Paralympics hatten außer dem 50-jährigen Puch noch Walter Ablinger und Günther Matzinger Gold für Rot-Weiß-Rot geholt. Diesmal greift der Leichtathlet am Freitag (15.30 Uhr MESZ) ins Geschehen ein, der 400-m-Bewerb der Klasse T47 ist sein einziger bei diesen Spielen. Denn der 800-m-Lauf wurde aus dem Programm genommen. Sollte der 29-jährige Salzburger Titelverteidiger den Vorlauf überstehen, ginge es für ihn am Samstag (23.00) um eine Medaille.

Durch Puchs Gold, die Silbermedaillen für die Handbiker Thomas Frühwirth und Ablinger im Zeitfahren sowie Bronze für Schwimmer Andreas Onea über 100 m Brust verbesserte sich Österreichs Aufgebot mit insgesamt fünf Podestplätzen bzw. einmal Gold und je zweimal Silber und Bronze im Medaillenspiegel nach den Mittwochbewerben auf Rang 42. China führte das Ranking mit 75-mal Gold bzw. 172 Medaillen überlegen an.
 

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