Ex-Astana-Ptofi Haselbacher als Favorit

Tchibo Top.Rad.Liga startet in ihre fünfte Saison

Die Tchibo Top.Rad.Liga startet am Sonntag mit dem 50. Eröffnungsrennen in Leonding in ihre fünfte Saison. Radprofis aus 13 Mannschaften aus Österreich und den Nachbarländern fahren in der auf elf Rennen aufgestockten Serie um Siege und Punkte. Einen neuen Gewinner wird es in der Teamwertung geben, nachdem das Team Elk-Haus nach Ausstieg des Sponsors mit Saisonende 2009 aufgelöst worden war.

In der Einzelwertung fährt der Slowake Martin Riska im Trikot von Gourmetfein Wels um den dritten Gesamtsieg in Serie. Einziges UCI-Rennen im Kalender ist der Raiffeisen-Grand-Prix in Judendorf-Strassengel am 20. Juni.

Nach dem Ausstieg von Elk-Haus ist das Team Vorarlberg-Corratec die einzige heimische Mannschaft in der Professional-Continental-Kategorie. Die Equipe von Manager Thomas Kofler stellte sich am Mittwochabend in seinem Radhaus in Rankweil vor 300 Gästen offiziell vor. Das Aufgebot umfasst 19 Fahrer aus fünf Ländern, unter ihnen acht heimische Profis. Deren bekanntester, der Burgenländer Rene Haselbacher, hat heuer in Südafrika - ebenso wie der Schweizer Andreas Dietziker in seiner Heimat - schon einen Sieg eingefahren.

Harald Morscher, der am Montag das Ende seiner aktiven Karriere bekanntgegeben hat, wird künftig als Sportdirektor fungieren. Die Vorarlberger engagieren sich auch für Veranstaltungen, so wollen sie wie im Vorjahr den Start der Österreich-Rundfahrt (4.-11.7.) neuerlich im "Ländle" abrollen lassen.

Der größte Rivale von Vorarlberg-Corratec auf heimischem Boden wird das Team Gourmetfein sein. Der Wiener Werner Riebenbauer hat bei den Welsern verlängert, neu hinzugekommen ist der Tiroler Gerhard Trampusch. Starke Fahrer haben auch KTM Braunau (Petr Lechner, Josef Kugler) sowie das Tyrol Team (Harald Totschnig) und das Raiffeisen Radteam Tirol (Harald Starzengruber) in ihren Reihen.

Eine Neuerung in der Top.Rad.Liga ist das Verbot des Funkkontakts zwischen Fahrern und den Sportlichen Leitern in den Begleitautos - der "Knopf im Ohr" hat ausgedient. Man erhofft sich dadurch spannendere Rennen. Beschlossen wurde diese Maßnahme vom Weltverband UCI, sie gilt für die Straßen-WM, alle Rennen der (unteren) Kategorien 1.2 (Raiffeisen-GP Judendorf-Strassengel) und 2.2 sowie für nationale Bewerbe. Nicht betroffen sind alle höherwertigen Rennen, u.a. die Österreich-Rundfahrt (Hors Categorie). "Jetzt zählen neben der physischen Leistungsfähigkeit auch endlich wieder Qualitäten wie Rennintelligenz", freute sich ÖRV-Generalsekretär Rudolf Massak.

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