US-Amerikanerin Williams ist Weltmeisterin

Tennis

US-Amerikanerin Williams ist Weltmeisterin

Wimbledon-Siegerin Venus Williams hat sich zum ersten Mal in ihrer Karriere die Krone der Tennis-Weltmeisterin aufgesetzt.

Mit einem 6:7(5),6:0,6:2-Erfolg gegen die Russin Vera Swonarewa im Finale der WTA-Championships in Doha trat die 28-jährige US-Amerikanerin die Nachfolge der Belgierin Justine Henin an, die ihre Karriere im Mai überraschend beendet hatte.

Dritter Tuniersieg nach Wimbledon
Für den dritten Turniersieg in diesem Jahr nach Wimbledon und Zürich kassiert die frühere Weltranglisten-Erste 1,34 Millionen Dollar. Die ältere der beiden Williams-Schwestern ist damit die einzige Tennisspielerin, die in diesem Jahr zwei große Titel gewonnen hat.

Gegen die Überraschungs-Finalistin Vera Swonarewa hatte Venus Williams nur am Anfang Probleme und lag schnell 0:3 zurück. Im Tiebreak vergab sie eine 5:1-Führung, doch in den Durchgängen zwei und drei ließ die Amerikanerin ihrer Gegnerin keine Chance. Nach 2:10 Stunden verwandelte sie ihren ersten Matchball und feierte im siebenten Duell mit der vier Jahre jüngeren Russin den sechsten Erfolg. In der Weltrangliste verbessert sich Venus Williams auf den sechsten Platz.

Auch Jankovic freut sich
Bereits vor der WM der besten acht Spielerinnen der Saison stand fest, dass die im Halbfinale an Venus Williams gescheiterte Serbin Jelena Jankovic die Nummer 1 der Welt bleibt - ohne jemals ein Grand-Slam-Turnier gewonnen zu haben. Bei den Australian Open hatte die in Doha verletzt pausierende Maria Scharapowa (Russland) triumphiert, bei den French Open Ana Ivanovic (Serbien), bei Olympia Jelena Dementjewa (Russland) und bei den US Open Serena Williams (USA).

"Ich kann mich mit einem Lächeln in die Ferien verabschieden", sagte Jelena Jankovic nach ihrer Niederlage gegen Venus Williams in der Vorschlussrunde am Samstag. Die erst durch das vorgezogene Saisonende von Maria Scharapowa nachgerückte Swonarewa hatte mit drei Vorrunden-Erfolgen überrascht und sich auch im Halbfinale gegen Dementjewa durchgesetzt. "Ich habe mich hier nicht unter Druck setzen lassen und hatte keine großen Erwartungen", sagte die 24-jährige Turnier-Überraschung, die sich mit 715.000 Dollar trösten darf.

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