Martin Freinademetz (l.) und Raphael Sperrer (r.); (c) GEPA

Rallye Dakar

Österreicher am Wüstentrip

Ex-Snowboarder Freinademetz und Rallye-Ass Sperrer wagen sich ans Abenteuer Dakar.

Freinademetz tauscht Schnee gegen Sand
Der Tiroler (37) erfüllt sich mit der Teilnahme an der „längsten Rallye der Welt“ einen jahrelang gehegten Traum. Der fünffache Snowboard-Europameister wird auf einer KTM 525 Desert Racing an den Start gehen, die er durch seinen Freund Heinz Kinigadner zu vergünstigten Konditionen kaufte. Die Gesamtkosten seines Einsatzes beziffert Freinademetz mit 50.000 bis 60.000 Euro. Schon während seiner erfolgreichen Zeit als Snowboarder nutzte der Event-Profi seine Enduro zum Ausgleichstraining. Seit 2004 organisiert er Enduro-Camps und -Rennen. Sein Ziel bei der Rallye: „Dakar, ob als 20. oder 40. ist nebensächlich.“

Sperrer versucht es ein zweites Mal
Der sechsfache österreichische Rallye-Staatsmeister (41) nimmt bereits zum zweiten Mal an der „Dakar“ teil. Voriges Jahr schied er zwei Tage vor Ende der Rallye an 38. Stelle liegend aus. In den nächsten zwei Wochen sitzt Sperrer an der Seite von Co-Pilot Sylvain Ponced in einem Buggy des SMG-Teams. Der V8-Motor verteilt aber seine Kraft regelbedingt nur auf die Hinterräder. Die Erwartungen sind deshalb gedämpft. „Das ist schon ein Nachteil, vor allem wenn der Sand tief ist. Für einen Platz unter den ersten 20 braucht man sehr viel Glück“, sagt Sperrer angesichts von 13 reinen Werkmannschaften und ebenso vielen Dakar-Profis in Privatteams.

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