Innauer lehnt Sektionschef-Job ab

Darabos-Angebot

Innauer lehnt Sektionschef-Job ab

Der Ex-Skispringer hat Sportminister Darabos einen Korb gegeben. Er will höchstens als Berater zur Verfügung stehen.

Der vor kurzem als Nordischer ÖSV-Direktor für Skisprung und Kombination zurückgetretene Toni Innauer (51) wird nicht Sektionschef im Sportministerium. Dieser Posten, eine der wichtigsten Positionen im heimischen Sport, war Innauer kürzlich von Sportminister Norbert Darabos angeboten worden. Der Ex-Skispringer aus Vorarlberg, der am 1. April 52 Jahre alt wird, lehnte dieses Angebot laut Sportministerium aber "aus persönlichen Gründen" ab.

Als Berater denkbar
Darabos hatte Innauer zu einem Vier-Augen-Gespräch im Wiener "Haus des Sports" getroffen, um Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit für den österreichischen Sport auszuloten. Der ehemalige Sportler, langjährige Trainer und mehrfache Buch-Autor lehnte dabei Darabos' Job-Angebot ab, kann sich aber vorstellen, dem Sportminister für die bevorstehende Förderreform als Berater zur Seite zu stehen.

"Nicht zuletzt aufgrund der unerfreulichen Vorfälle rund um das ÖOC plane ich eine komplette Neuordnung der Österreichischen Sportförderung und deren Kontrolle", erklärte Darabos. "Mir imponiert Toni Innauers strategischer und weitsichtiger Zugang. Er ist ein unerschrockener Reformer und Querdenker, den ich sehr gerne in dieses nicht ganz einfache Vorhaben maßgeblich einbinden möchte", sagt Darabos.

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