ÖSV-Adler verlieren Chaos-Springen
ÖSV-Adler verlieren Chaos-Springen

Team-Springen

ÖSV-Adler verlieren Chaos-Springen

Österreich wurde Zweiter hinter Norwegen. Der zweite Durchgang wurde abgesagt.

Österreichs Skispringer haben sich im Team-Bewerb in Lahti am Samstag mit dem zweiten Platz zufriedengeben müssen. Das Quartett mit Wolfgang Loitzl, Martin Koch, Andreas Kofler und Thomas Morgenstern hatte mit 483,6 Punkten drei Zähler Rückstand auf die am Ende siegreichen Norweger. Das Springen wurde wegen stark wechselnden Windverhältnissen in nur einem Durchgang ausgetragen.

"Keine Reklame für den Sport"
Dritter wurde in einer von zahlreichen Verzögerungen und veränderten Anfahrtslängen geprägten Konkurrenz mit bereits 25,9 Punkten Rückstand auf die ÖSV-Adler Deutschland. Damit standen die drei Nationen auf dem Podest, die in Whistler die Olympia-Medaillen unter sich ausgemacht hatten. In Kanada hatte Österreich vor Deutschland und Norwegen Gold geholt.

"Das war heute leider keine Reklame für unseren Sport", meinte Kofler nach dem Springen nüchtern. Der Tournee-Sieger musste wegen des starken Windes ebenso lange auf dem Balken warten wie Loitzl und Morgenstern. Letzterer analysierte den Bewerb treffend: "Das ganze Springen war eine einzige Geduldsprobe."

Schlierenzauer sagte ab
Nach einem verpatzten Auftaktsprung von Loitzl auf nur 113,5 Meter sicherte das Trio Koch, Kofler und Morgenstern noch Platz zwei. Dabei setzten die ohne den erkrankten Gregor Schlierenzauer angetretenen Österreicher erstmals die von Doppel-Olympiasieger Simon Ammann in Vancouver verwendete Bindung ein, gegen die sie während den Winterspielen noch heftig opponiert hatten.

Am Sonntag steht für die ÖSV-Adler der Auftakt zum Nordic Tournament auf dem Programm. Dort wird auch Schlierenzauer an den Start gehen. Der Tiroler musste seinen Start im Teambewerb kurzfristig absagen, da seine Erkältung doch hartnäckiger war als angenommen. "Natürlich wäre ich lieber fit nach Lahti gekommen. Dass ich noch keinen Trainingssprung in den Beinen habe, beunruhigt mich aber nicht weiter", meinte Schlierenzauer.

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