Schlierenzauer siegt in Bischofshofen
Schlierenzauer siegt in Bischofshofen

4-Schanzen-Tournee

Schlierenzauer siegt in Bischofshofen

Schlierenzauer gewann den Abschlussbewerb der Vierschanzen-Tournee in Bischofshofen, der Tourneesieg geht an Jacobsen.

Gregor Schlierenzauer hat am Sonntag an seinem 17. Geburtstag zum Abschluss der 55. Vierschanzen-Tournee in Bischofshofen nach dem Auftakt auch den Schlussbewerb gewonnen. Mit 139,5 und 141 Metern fing der Tiroler den Norweger Anders Jacobsen um 2,8 Zähler ab, in der Gesamtwertung reichte es für den Sieg aber nicht mehr.

Jacobsen Gesamtsieger
Jacobsen kürte sich bei seiner ersten Tournee zum Nachfolger von Jakub Janda und Janne Ahonen, die vor einem Jahr ex aequo gewonnen hatten. Schlierenzauer wurde Gesamt-Zweiter und feierte bereits seinen vierten Weltcupsieg.

Mit 961,9 Punkten siegte Jacobsen in der Tourneewertung letztlich sicher mit 17,3 Zählern Vorsprung auf Schlierenzauer, der Schweizer Doppel-Olympiasieger Simon Amman landete auf dem dritten Gesamtrang. Der österreichische Doppel-Olympiasieger Thomas Morgenstern verbesserte sich vom sechsten noch auf den vierten Platz. Insgesamt 13 Österreicher kamen am Sonntag in die Weltcup-Punkteränge - so viele wie noch nie.

Beinhautentzündung bremste Schlierenzauer
Der 16-jährige Jungstar Schlierenzauer kämpft seit seinem Fabel-Sprung (142 m) im zweiten Durchgang von Oberstdorf mit einer Beinhautentzündung (links) und wurde am Ruhetag daher intensiv behandelt: "Es hat sich seither weiter verschlechtert, wir wollten es aber nicht an die große Glocke hängen", meinte Pointner und kündigte an: "Wir werden alles Menschenmögliche unternehmen, um Gregor bis zur Qualifikation fit zu bekommen." Unabhängig davon sprach der Trainer seinem Schützling auf dessen erster Tournee ein großes Lob aus.

Morgenstern war voller Selbstvertrauen
Der 20-jährige Morgenstern, der in Innsbruck nur um 1,1 Punkte am Sieg vorbeischrammte, strotzte vor Bischofshofen vor Selbstvertrauen: "Wenn ich weiter so springe, wird es sicher hinhauen. Das Material passt und ich habe eine reduziertere Hocke automatisiert. Das heißt, dass ich weiter hinten sitze und beim Absprung weniger Richtung mache. Selbstvertrauen und Überzeugung passen auch wieder." Immerhin konnte sich Morgenstern vom sechsten noch auf den vierten Platz verbessern.

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