Schröcksnadel kämpft um Herminator

ÖSV-Job

Schröcksnadel kämpft um Herminator

Österreichs Sport wird total umgekrempelt. Die Ikonen Hermann Maier (37) und Toni Innauer (51) sollen dabei für frischen Wind sorgen.

Alle dementieren oder gehen überhaupt gleich auf Tauchstation. Doch hinter den Kulissen wird alles längst auf Schiene gebracht. Die große Revolution im heimischen Sport steht unmittelbar bevor. Nach der Jahrhundert-Pleite der Skiherren bei Olympia in Vancouver war allen klar: Kein Stein kann auf dem anderen bleiben.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ist bei der Umsetzung der Neuordnung der große Strippenzieher. In doppelter Funktion: Als mächtiger Ski-Boss und als ÖOC-Vizepräsident. „Ich bleibe dabei“, so Schröcksnadel. „Nach dem Weltcup-Finale in Garmisch kommt die Strukturreform. Ich hab alles schon in meinem Kopf. Es muss nur noch vom Präsidium abgesegnet werden.“

Die Indizien verdichten sich, dass Superstar Hermann Maier, so wie ÖSTERREICH berichtete, tatsächlich eine Schlüsselrolle bekommt. Er soll als „General Manager“ im Skiverband für Impulse sorgen.

Nach dem Weltcup-Finale wird Klartext gesprochen
ÖSTERREICH-Skiexperte Franz Klammer traut dem Herminator sehr viel zu: „Mit seinem Know-how könnte er Trainern und Läufern viel weiterhelfen. Und mit seinem Ehrgeiz und seiner unbeirrbaren Art würde er garantiert Leben in den festgefahrenen ÖSV-Haufen bringen.“

Fakt ist: Toni Giger muss nach elf Jahren als Herren-Cheftrainer gehen. Derzeit heißester Nachfolgekandidat ist Christian Höflehner, der die Slalomtruppe um Reinfried Herbst trainiert. Maier soll als Kopf der neuen Trainer-Mannschaft fungieren. Allein der Name Maier bürgt schon für Qualität. Und kaum ein Tag vergeht, an dem der Herminator nicht irgendwo auf einer Skitour ist. So hält sich der Salzburger für seinen Job als Retter der Skination in Schuss.

Toni Innauer als starker Mann der Olympia-Familie
Auch im ÖOC wird es eine komplette Neuordnung geben. Sowohl im Sport- als auch im Marketing-Bereich. Schröcksnadel, Sportminister Norbert Darabos und ÖOC-Präsident Karl Stoss sind sich einig: Der neue Generalsekretär muss ein Macher sein. In diesem Zusammenhang fällt immer wieder der Name von Toni Innauer, Skisprung-Olympiasieger 1980 und nordischer Direktor im ÖSV.

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