Simon Ammann (SUI)

Skispringen Kuusamo

Schweizer Ammann siegte vor ÖSV-Trio

Beim Skispringen in Kuusamo landete Wolfgang Loitzl auf Platz 2 vor Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern.

Der Schweizer Simon Ammann hat beim Weltcup-Auftakt der Skispringer in Kuusamo einen Sieg des ÖSV-Teams verhindert. Der Weltmeister von Sapporo gewann am Samstagabend den Bewerb auf der Großschanze vor Wolfgang Loitzl, Skiflug-Weltmeister Gregor Schierenzauer und Weltcup-Gesamtsieger Thomas Morgenstern. Skiflug-Vizeweltmeister Martin Koch komplettierte als Sechster das tolle Abschneiden der rot-weiß-roten Mannschaft.

Loitzl überraschend stark
Doppel-Olympiasieger Ammann (260,5 Punkte), der nach dem ersten Durchgang mit der Höchstweite von 131 m klar vor Morgenstern und Loitzl geführt hatte, reichte im zweiten Durchgang ein durchschnittlicher Sprung auf 126,5 m, um seinen vierten Weltcup-Sieg perfekt zu machen. Routinier Loitzl verpasste seinen ersten Weltcup-Erfolg um 4,4 Punkte. Der Steirer legte Ammann mit 130 m im zweiten Durchgang einiges vor. Der Schweizer, der am Donnerstag auch in der Quali die Bestweite erzielt hatte, behielt jedoch die Nerven.

Morgenstern auf Rang 4
Vorjahressieger Thomas Morgenstern (248,3 Punkte/125,0 m/126,0 m) gelang im zweiten Versuch keine nennenswerte Verbesserung, er musste Loitzl und Jungstar Schlierenzauer (255,1 Punkte/121,0 m /133,5 m) vorbeiziehen lassen. Der Kärntner Koch verbesserte sich mit einem starken zweiten Sprung vom elften auf den sechsten Rang. Höchstweite im zweiten Durchgang sprang der fünftplatzierte Norweger Anders Bardal mit 137 m.

Der Salzburger Markus Eggenhofer klassierte sich bei seinem Weltcup-Debüt in den Weltcup-Punkterängen. Skiflug-Teamweltmeister Andreas Kofler und sein Teamkollege Bastian Kaltenböck verpassten die Qualifikation für das Finale der besten 30. Wenig Grund zur Freude hatten zum Auftakt die Mannschaften aus Finnland und Deutschland. Ville Larinto für die Gastgeber als Neunter bzw. Michael Neumayer als Elfter für die vom Vorarlberger Werner Schuster trainierten Deutschen sorgten für die jeweiligen Topplatzierungen.

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