Verletzter Mayer macht sich keinen Druck

Fokus auf Jänner-Rennen

Verletzter Mayer macht sich keinen Druck

Kärntner wird Start beim Speed-Auftakt Ende November in  Lake Louise nicht erzwingen.

Nach seinem Trainingssturz auf dem Pitztaler Gletscher schmiedet Matthias Mayer bereits leise Comebackpläne. Der Abfahrts-Olympiasieger will dabei "nichts überstürzen". Den Zeitpunkt seiner Rückkehr lässt sich der am Knie und an der Wirbelsäule verletzte Kärntner dementsprechend offen. Einen Start beim Speed-Auftakt Ende November in Lake Louise will Mayer anstreben, aber sicher nicht erzwingen.

Fokus liegt auf Jänner-Klassikern
"Für Lake Louise in sechs Wochen will ich mir keinen Druck machen oder sonst was", meinte Mayer in einem ORF-Interview. "Wichtig ist mir in erster Linie, dass ich Anfang Jänner, wenn die Saison auf dem Höhepunkt ist, schmerzfrei bin und Vollgas geben kann. Ich mache mir keinen Druck, dass ich bis irgendwann unbedingt wieder fahren muss. Wenn es geht, ist es gut - wenn nicht, ist es für mich keine Tragik", sagte der 24-Jährige.

Im Jänner stehen im Weltcup die Abfahrts-Klassiker wie Wengen und Kitzbühel auf dem Programm, im Februar folgt die WM in Vail/Beaver Creek.

"Hätte blöd ausgehen können"
Mayer verlässt am Freitag das Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck, wo er nach einem am Mittwoch erlittenen Innenbandeinriss im rechten Knie und einer Wirbelsäulenprellung behandelt wurde. "Ich kann in den nächsten zwei Wochen nichts tun, außer ein wenig herumliegen", berichtete Mayer, der aber ab der kommenden Woche intensiv mit seinem ÖSV-Therapeuten arbeiten wird.

Der Afritzer hat seinen Trainingssturz bereits auf Video gesehen und meinte erleichtert: "Es hätte blöd ausgehen können, vor allem für den Rücken."


 

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