Mega-Krise! So schlecht ist der SK Rapid

Bundesliga

Mega-Krise! So schlecht ist der SK Rapid

Katerstimmung statt Weihnachtsfriede: Grün-Weiß steckt in Mega-Krise.

Es war der sinnbildliche Abschluss eines völlig verkorksten Herbstes. Der SK Rapid kassierte in Altach die siebente Pleite, liegt mit 27 Punkten 15 hinter Platz eins, zwölf hinter einem Europacup-Platz. So wenige Zähler hatte der Rekordmeister nach 20 Runden zuletzt vor zehn Jahren auf dem Konto.

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"Dieser Herbst war sehr enttäuschend“, brachte es Abwehr-Ass Christopher Dibon auf den Punkt. So groß waren die Ambitionen der Wiener, das neue Stadion sollte als Wegweiser zur "Mission 33", dem 33. Meistertitel der Klub-Geschichte, dienen. Doch von dieser Mission ist man meilenweit entfernt.

Coach Mike Büskens musste ebenso wie Sportchef Andreas Müller gehen. Stars wie Stefan Schwab, Steffen Hofmann und Co. fehlten monatelang, Neuzugänge brachten nicht den erhoffen Erfolg. Und selbst der Neustart verläuft mehr als holprig!

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"Rapid ist nicht mehr zu retten"

Zwei Siege, ein Remis, drei Niederlagen stehen unter Damir Canadi zu Buche. Rapid versinkt im Bundesliga-Niemandsland: Als Tabellen-Fünfter ist der Vorsprung auf das Schlusslicht Mattersburg (13 Punkte) sogar kleiner als der Rückstand zur Spitze. Für ÖSTERREICH-Kolumnist Hans Krankl ein "Bankrott".

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"Das ist das Ende von Rapid Wien", meinte die grün-weiße Ikone und legte sich fest: "In dieser Saison ist man meiner Meinung nach nicht mehr zu retten." Ans Aufgeben denkt man in Hütteldorf nicht. "Selbstreflexion" heißt die Devise: "Es gilt jetzt über die Winterpause, alles in Ruhe zu analysieren, kritisch zu sein", so Canadi. "Jeder muss sich jetzt hinterfragen, ob das genug ist."

Neo-Sportboss Fredy Bickel droht gar: "Der Kader ist zu groß." Bei Rapid geht es im Weihnachtsurlaub rund. Das Ziel Europacup bleibt übrigens bestehen. Um jenes zu erreichen, muss das Team im Frühjahr ein anderes Gesicht zeigen.

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